Reisebericht von Josef Ježek zum Naturformen-Eintrag S. marmoreum from Ćurovac, S Abhang
In diesem Reisebericht bleiben wir noch an dem Berg Ćurovac. Ćurovac befindet sich im Gebirge Durmitor, gleich über dem Tal des Flusses Tara. Die Standorte in der Nähe des Gipfels habe ich schon gezeigt. Es gibt mehrere Standorte der Hauswurz am Berg Ćurovac.
Die nördlichen und westlichen Abhänge des Berges sind sehr steil. Die restlichen Abhänge sind mild. Es befindet sich den Wald an diesem Abhängen. In dem Wald wachsen vorwiegend Kiefer und Fichten. In diesem Reisebericht zeige ich einen Standort, der an dem südlichen Abhang des Berges liegt. An dem Standort habe ich die behaarten Pflanzen von Sempervivum marmoreum gefunden.
An dem Standort und in der Nähe des Standortes gibt es keinen Wald. Das Gestein wird Kalkstein gebildet. Der Standort liegt in der Höhe von 1602 Meter über dem Meerspiegel. Sempervivum marmoreum var. ?? wächst da unter den Steinen und in der Nähe dieser Steine. Viele Rosetten sind in den Spalten zwischen den zwei Steinen gewachsen.
Die Rosetten haben die Gruppen gebildet. Einige Gruppen waren klein mit etwa 10 Rosetten, nächste waren ausgedehnt mit der Menge um 30 (manchmal mehr) Rosetten. Die meisten Rosetten waren in guten Zustand. Ich habe ein paar Rosetten gesehen, die durch Endophyllum sempervivi angesteckt waren.
Alle Rosetten an dem Standort hatten behaarten Rosettenblätter. Die Rosettenblätter waren dicht behaart, die Behaarung war kurz. Die Behaarung bleibt in der Kultur und ist auch kurz.
Wie haben die Rosetten ausgesehen? Fast alle Rosetten haben die Spitzen der Rosettenblätter rot gefärbt. Die Rosetten, die nicht im Schatten im Gras gewachsen sind, waren ganz rot gefärbt. Einige Rosetten hatten die Ausläufer. Die Ausläufer waren etwa um 4 cm lang. Die Blüten habe ich an diesem Standort nicht beobachtet.
Ich freue mich auf die Antworten.
LG,
jezour
Zum Antworten auf den Reisebericht muss man sich hier auf www.sempervivum-liste.de einloggen.

Comments
Antwort von Zaubergarten am 10.03.2013
Lieber jezour,
ich danke dir für den neuen Reisebericht, er ist dir wieder sehr gut gelungen.
Wenn man das zweite Bild anklickt und genau hinschaut, kann man die Semps darauf sehen. Toll!
Es sind besonders hübsche Rosetten, die du hier gefunden hast.
Ich habe mal eine Frage zum Pilz Endophyllum sempervivi. Auch ich habe schon an einigen Naturstandorten befallene Pflanzen gesehen. Bedeutet diese Krankheit eine Gefahr für die Semps in der Umgebung?
Hast du Naturstandorte mit Pilzbefall später einmal wieder besucht?
Im Garten fürchten wir einen solchen Befall sehr, ist er in der Natur weniger gefährlich?
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße
Zaubergarten
Antwort von jezour am 10.03.2013
Liebe Zaubergarten,
die Frage kann ich nur teilweise beantworten, weil ich die Standorte mit Pilzbefall wieder nicht besucht. In der Natur habe ich mehrmals befallene Rosetten beobachtet, ich erwähne meine Beobachtungen aus der Natur.
Die befallenen Rosetten gibt es immer an dem Standort mit ungünstigen Lebesbedingugen für Hauswurz. An dem Abhang von Ćurovac gibt es den Wald. Obwohl es den Wald am Standort nicht gibt, befindet sich der Wald in der bestimmten Entfernung. Die Rosetten haben nicht so viel Licht. Die befallenen Rosetten können wir oft hoch in den Bergen beobachten. Wenn der Standort die Bäume bewachsen und wenn es am Standort wenig Licht gibt, tritt Endophyllum sempervivi oft auf.
Endophyllum sempervivi ist ein Parasit, die befallen Rosetten bilden gesunde Ausläufer, die befallenen Rosetten wachsen weiter und können auch blühen. Endophyllum sempervivi bedeutet eine Gefahr für andere Rosetten in der Umgebung. Der Pilz verbreitet sich dank des Windes oder dank des Wassers. Die Standorte in der bestimmten Entfernung sind nicht bedroht.
Endophyllum sempervivum habe ich auch an einigen Standorten in Tschechien beobachtet, leider sind diese Standorte zu entfernt für mich.
LG,
jezour
Antwort von Sempernicki am 10.03.2013
Lieber jezour,
vielen Dank für den Bericht und die schönen Bilder.
Auch so Ausführungen wie über den Pilz finde ich interessant. Hoffentlich sehe ich ihn nie im Garten.
Liebe Grüße
Sempernicki