S. x funckii
F. Braun ex Koch (Flora 25: 4, tab. 1, 1832)
S. arachnoideum x S. montanum x S. tectorum
Angaben aus: Eggli, Urs (Hrsg): Sukkulentenlexikon, Bd.4, 2003, S. 354
Die dortigen Autoren für Sempervivum sind: H. 't Hart, B. Bleij & B. Zonneveld
Beschreibungen und weitere Infos
Erwin Geiger: Eine Naturhybride von S. arachnoideum mit S. montanum und S. tectorum: Formt dichte Polster aus vielen kugeligen Rosetten, deren Blütenstände im Frühjahr auffallend große rosarote Blüten öffnen.
Ergänzung von Georg Merkl: Der Apotheker und Botaniker Heinrich Christian Funck (1771-1839) bereiste die deutschen und schweizer Alpen. Seit seiner Jugend widmete er sich der Pflanzenwelt. In seinem Alpinum in Gefrees sammelte er verschiedene Hauswurzarten. Er setzte aber auch in der Natur an geeigneten Stellen seine Pflanzen aus. Als Folge findet man im Fichtelgebirge um Bad Berneck eine Ansalbung von Sempervivum und von Jovibarba globiferum ssp. arenaria Arten. Seine größten Verdienste hat er sich aber wegen seiner Arbeit bezüglich der Laubmoose erworben.
Horst Diehm: mittelgroße grüne, manchmal außen rote, sternförmige offene Rosetten 5 cm Ø, bald dichte Teppiche bildend. Blätter beidseitig drüsenhaarig und bewimpert. Blüten groß, rosarot mit kräftigem rotem Mittelstreifen. Blütenstiel 15 cm, Juli. Leicht in Kultur
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